Die Nürnberg Grizzlys haben zum Auftakt der neuen Regionalliga-Saison gleich ein erstes Zeichen gesetzt. Der Zweitliga-Absteiger gewann vor knapp 300 Zuschauern in der AVIA-Arena den Heimkampf gegen den SC Oberölsbach verdient mit 16:8.
Allerdings lagen die Nürnberger bereits nach drei absolvierten Kämpfen mit 0:8 zurück. Hüseyin Karakus (57 kg, Freistil), Maximilian Brandmayer (130 kg) und Boris Yengibaryan (61 kg, beide Griechisch-Römisch) gaben ihre Begegnungen ab. Die Wende läutete Erdogan Güzey ein, der im Limit bis 98 Kilo Freistil Patrik Fanderl mit 6:4 Wertungspunkten in die Knie zwang. Ein regelrechtes Feuerwerk an Punkten brannte Mark Barnowski ab, der nach 2:09 Minuten bereits mit 14:0 führte, er es allerdings dann doch spannend machte, weil sein Gegner Afshar Haydar im zweiten Durchgang zurückkam und Punkt um Punkt aufholte. Doch der Kaderathlet des Deutschen Ringer-Bundes rettete die knappe 18:16-Führung über die Zeit.
Zur Pause hieß es 2:8 aus Sicht der Grizzlys, ehe mit Beginn der zweiten Hälfte die Nürnberger Topringer Zoltan Levai (86 kg) und Vitalie Eriomenco (71 kg, beide Griechisch-Römisch) den Rückstand egalisierten und ausbauten. Michael Janot (80 kg), Tim Stadelmann (75 kg, beide Freistil) und Deniz Menekse (75 kg, Griechisch-Römisch) ließen in ihren Kämpfen ebenfalls nichts anbrennen. „Es war eine starke Vorstellung von uns, vor einer schönen Kulisse“, zieht Cheftrainer Matthias Baumeister ein mehr als positives Fazit. „Sie haben alle eine gute Leistung gezeigt“, ergänzt er.
Erfolgreich verlief auch das Duell der Zweiten Mannschaft der Grizzlys in der Oberliga gegen den ATSV Kelheim. „Es war ein Kampf auf Augenhöhe“, so Baumeister nach dem 14:9-Erfolg.
Die Juniorgrizzlys schafften zum Auftakt in der Bezirksoberliga Mittelfranken einen deutlichen 48:15-Heimtriumpf über den SC Oberölsbach.
Bild: Nach einer zwischenzeitlichen 14:2-Führung machte es Mark Barnowski spannend und gewann am Ende doch mit 18:16. © Thomas Hahn