Grizzlys müssen nach Geiselhöring

Auf die Nürnberg Grizzlys wartet in der Bayerischen Ringer-Oberliga am Samstagabend keine leichte Aufgabe. Das Team von Alexander Michael und Alp Senyigit muss auswärts beim TV Geiselhöring antreten. Die Hürde ist zwar hoch, aber trotzdem sind die Grizzlys mit ihrem Team nicht chancenlos.

Anders als die Nürnberger hat Geiselhöring bereits zwei Siege auf dem Konto. Die Niederbayern liegen mit 4:2-Punkten derzeit hinter Ligaprimus Anger und dem Zweitplatzierten Burgebrach (beide 6:0-Punkte) auf Rang drei. Auffallend ist, dass der TVG gerade in den leichten Gewichtsklassen starke Einzelringer hat. Dazu zählen die Ramaz Silagava (57 kg, Freistil), Basir Ibrahim (61 kg, Griechisch-Römisch) und Faisal Haidari (66 kg, Freistil). Hinzu kommen weitere Topathleten wie Otari Bagauri (86 kg, Griechisch-Römisch) und Ilja Vorobev (75 kg, Freistil). „Es kann durchaus sein, dass Geiselhöring mit einer ähnlichen Aufstellung wie schon gegen Westendorf und Hof antreten wird. Egal wie, wir sind vorbereitet“, schiebt Coach Michael die Favoritenrolle erst einmal an den Gastgeber ab. Wie schon gegen Anger haben sich die Grizzlys zum Ziel gesetzt, den Kampf so lange wie möglich offen zu gestalten. „Wir haben schon den einen oder anderen Schlüsselkampf. Allerdings werden auch wir taktisch gesehen etwas umstellen“, macht Alexander Michael ein kleines Geheimnis bei der Aufstellung. Dass die Geiselhöringer ein unbequemer Gegner ist, zeigen die Ergebnisse gegen die Nürnberger aus der Vorsaison. Der 12:20-Niederlage daheim folgte auswärts eine deutliche 9:24-Pleite. „Es muss diesmal schon richtig gut für uns laufen, damit wir eine Chance haben. Wir werden alles geben“, betont Alexander Michael.

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