Die beiden Auftaktkämpfe im Limit bis 48 Kilo gingen gleich souverän an den Nachwuchsakteur aus der Norisstadt. So bezwang er Moritz Lohr (ATSV Kelheim) technisch überlegen mit 10:0-Wertungspunkten, während im zweiten Duell der Lokalmatator des gastgebenden Vereins, Lennard Fetzer, nach einem Schultersieg ebenfalls bezwungen wurde. Allerdings musste er in seinem dritten Kampf eine 3:6-Punkteniederlage gegen Recep Gürel (Fellbach) einstecken, was nach seinem weiteren Sieg (5:0) über Kian Tran aus Gailbach das kleine Finale bedeutete. Das Duell um Bronze war für den Nachwuchsgrizzly dann wieder eine klare Angelegenheit: Technischer Überlegenheitssieg über den Tennenbronner Moritz Rapp.
Nach zwei Auftritten war für Jonas Natzius in der Gewichtsklasse bis 57 Kilo bereits das Turnier beendet. Er musste sich Cemal Dogan (Fellbach) deutlich mit 0:10-Wertungspunkten und dem Stadtrivalen Sam Koch (SC 04 Nürnberg) auf Schulter geschlagen geben. Am Ende wurde Natzius Zwölfter.
Verletzungsbedingtes Aus
Parallel standen in Witten (NRW) die Freistilkämpfe auf dem Programm. Hier stand mit Max Lehneis ein hoffnungsvoller Athlet auf der Matte. Zwar gewann er seinen Auftaktkampf im Limit bis 52 Kilo gegen Hüseyin Ildir aus Triberg technisch überlegen, musste allerdings dann in seinem zweiten Duell gegen Christos Papadopoulos aus Triberg eine deutliche Niederlage einstecken. Nach einem zwischenzeitlichen 2:8-Rückstand gegen Vadim Singer (Weilimdorf) musste er aufgrund einer blutenden Nase – im Verdacht steht ein Nasenbeinbruch – das Turnier vorzeitig beenden. „Max hatte einen starken Pool, wobei er sich sicherlich mehr erhofft hat“, bedauert Matthias Baumeister, der in Witten nicht als Grizzly-, sondern als Cheftrainer des Bayerischen Ringer-Verbandes fungierte, das bittere Aus seines Schützlings. Am Ende wurde er im Klassement Zehnter.
Bild: Das BRV-Team in Witten (NRW) gewinnt den zweiten Rang der Länderwertung. © Matthias Baumeister